• CREATIVE DIRECTOR /
    ART DIRECTOR & OMM

    für eine strategisch sinnvolle Verbindung von Analog- und Digitalmarketing.
    Freelancer mit 25+ Jahren Erfahrung in Agenturen, Unternehmen und Verlagen.

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Ich bin Lokman Berzati:

Creative Director / Art Director / UX|UI-Designer und Online Marketing Manager in einer Person.

Studien zufolge gehört die „About“-Seite zu den meistbesuchten Bereichen einer Website – der perfekte Ort also, um etwas mehr über mich zu erzählen. Hier ist meine About-Story:

„Sie haben viel Talent, aber wenig Ahnung, was Sie damit anfangen sollen.“
Dieser Satz meiner Kunstlehrerin hat mich in der 10. Klasse tief geprägt. Damals ahmte ich lieber mein rebellisches Idol James Dean nach – nach dem Motto „kein Plan, dafür Hauptsache cool“ –, als über die Zukunft nachzudenken. Und genau sie war es, die mir mit ihrer Hartnäckigkeit das Tor zu meiner Berufung öffnete: „Studieren Sie Design oder Kunst – ich könnte mir vorstellen, dass Sie für beides Talent haben.“
Manchmal habe ich sie später dafür verflucht. Heute bin ich ihr unendlich dankbar dafür, dass sie mir gezeigt hat, wofür ich wirklich brenne.

1993 schloss ich mein Fachabitur mit dem Schwerpunkt Design und Visuelle Kommunikation ab. Nach einem inspirierenden Aufenthalt in den USA erhielt ich die einmalige Gelegenheit, parallel zum Studium der Visuellen Kommunikation in Köln erste Erfahrungen als Kameraassistent für Film und Fernsehen zu sammeln. Dabei lernte ich viel über den technischen und dramaturgischen Aufbau von Bewegtbild – dieses Wissen kommt mir bis heute in meinen Projekten zugute. Mitte 1996 absolvierte ich ein halbjähriges Praktikum als Grafikdesigner in einer Kölner Werbeagentur, aus dem anschließend meine erste Festanstellung als Junior Art Director hervorging.

Ende der 1990er wagte ich im Rahmen eines einjährigen Projekts bei einem Kölner Softwareunternehmen meine ersten Schritte im Webdesign. Ich lernte unglaublich viel und fasste schnell den Mut, mich selbstständig zu machen.

Im Jahr 2000 war es soweit: Ich gründete mein eigenes Studio und realisierte als Freelancer deutschlandweit zahlreiche Off- und Onlineprojekte für namhafte Werbeagenturen, Verlage und Unternehmen unterschiedlichster Größen.

2011 entstand gemeinsam mit einem Fotografen und einem Filmemacher das Atelier 5b. Mit den Jahren kamen zu „Art Director“ weitere Rollen hinzu: Creative Director“ sowie UI-/UX-Designer“.

2017 bis 2018 absolvierte ich berufsbegleitend ein Online-Marketing-Studium in Düsseldorf, anschließend IHK-geprüft und zertifiziert.

Bis heute durfte ich zahlreiche spannende On- und Offline-Projekte umsetzen – unter anderem im E-Commerce. Parallel habe ich mein Mindset um Themen wie KI, KI-Agenten, ChatGPT & Co. erweitert, um sowohl meine eigene digitale Zukunft als auch die meiner Kunden aktiv mitzugestalten.

Eine persönliche Geschichte, die zeigt, wie echter Markenkult entsteht

Storytelling aus dem echten Leben: Was Marken können – wenn sie es richtig machen.

Ich mit ca. 9 Jahren

Was für eine Strahlkraft Marken durch charismatische Persönlichkeiten entwickeln und ins Unermessliche aufladen können, erlebte ich bereits als relativ kleiner Junge. Dieses elektrisierende Gefühl, das ich damals empfand, möchte ich an dieser Stelle kurz beschreiben:

Ich bin in den 1970ern im damaligen Jugoslawien auf dem Land aufgewachsen und habe leidenschaftlich gern Fußball gespielt – und ziemlich gut. Sogar eine glänzende Zukunft wurde mir vorausgesagt. Das wurde mir besonders bewusst, als viele Erwachsene mir beim Spielen zusahen und mich anfeuerten – das motivierte mich noch mehr.

In der Dorfkneipe sah ich mein erstes Fußballspiel im Fernsehen: ein Bundesligaspiel – FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach. Ein gewisser Franz Beckenbauer, der bei uns in aller Munde war, fiel mir besonders auf. Er dribbelte in einer Spielsituation fast die ganze gegnerische Mannschaft aus, quasi von Tor zu Tor. Ich fand ihn unglaublich – genau das liebte ich selbst am meisten: Dribbeln. Für mich war es der Inbegriff von Können.

Ein weiteres Detail fiel mir bei ihm besonders auf: Er trug ein dreistreifiges Trikot und eine Hose, die ich vorher nie gesehen hatte. Darauf stand kleingeschrieben „adidas“ – und die wollte ich natürlich unbedingt haben. Obwohl die gesamte Mannschaft dasselbe Outfit trug, sah es bei ihm extrem cool aus. Vermutlich verstärkte sein Charisma diesen Eindruck – damals verstand ich das natürlich noch nicht.

Das Problem: Wie sollte ich als Kind an diese Marke gelangen? Ich hatte nicht das nötige Geld, Taschengeld war selten und es gab keine Spardose, die ich plündern konnte. Also musste ich kreativ werden.

Dann kam mir eine Idee: Ich schnitt aus weißem Stoff breite Streifen und nähte sie zu je drei auf eine meiner kurzen dunklen Hosen und ein T-Shirt. Die Hose gelang gut, das T-Shirt nicht. Trotzdem war ich stolz wie Oskar. Selbstverständlich trug ich die selbstgezimmerte Fußballhose beim nächsten Spiel – und spürte förmlich den Beckenbauer-Move, der mich beflügelte. Ich schwebte über den Platz. Seitdem ist für mich „adidas“ untrennbar mit Franz Beckenbauer verbunden.

Auch wenn ich durch zahlreiche Verletzungen kein Fußballstar wurde, hat dieses Gefühl bis heute überdauert. Es verkörpert für mich das perfekte Markenerlebnis – und ich versuche, diese Begeisterung in meiner Arbeit zu konservieren. Bei jeder Gelegenheit erinnere ich mich an dieses Erlebnis von damals und lasse den Funken auf meine Projekte überspringen. Manchmal gelingt das sogar – und dann ist es magisch.